Nach dem Auftakt auf Schloss Blumenfeld ging der gemeinsame Arbeitsprozess der Gewinnerprojekte von „KreativLand BW gestalten!“ in die nächste Runde. Beim zweiten Workshop trafen sich die Projektteams in Schwäbisch Gmünd – zu Gast bei der Agentur Achtender, untergebracht in einer ehemaligen Seifenfabrik. Ein inspirierender Ort mit viel Raum für Ideen, Austausch und gemeinsames Weiterdenken.
Projekte in der Umsetzung – und vor neuen Herausforderungen
Im Mittelpunkt des Tages stand die gegenseitige Beratung und Unterstützung. Die Projekte befinden sich inzwischen mitten in der Umsetzung – und bringen entsprechend konkrete Herausforderungen mit. Anhand von Symbolfotos stellten die Teams ihren aktuellen Status quo vor und teilten mit der Gruppe, wo es gerade hakt oder wo neue Perspektiven gefragt sind.
Anschließend ging es in den offenen Austausch. Dabei wurde nicht nur bestätigt, sondern auch kritisch hinterfragt. „Es ging ehrlich zur Sache – manchmal wurde der eigene Ansatz einmal komplett auf links gedreht“, so Thilo Türr vom Team Roomdoo.
Vielfältige Themen aus den Projekten
Die Themen spiegelten die Vielfalt der Projekte wider: Beim Kontakt Kiosk stand etwa die Frage im Raum, wie sich kreative Ideen schützen lassen. Creators Lounge suchte nach Wegen, ihre Zielgruppe besser zu erreichen. Für den Podcast TRAUM & TAGELOHN ging es um mögliche Schritte in Richtung Monetarisierung.
Auch strukturelle und organisatorische Fragen wurden diskutiert: Das Team von BooT arbeitete an der Konzeption einer Projektwoche zur Berufsorientierung in der Kreativbranche, während Roomdoo überlegte, wie sich weitere Anbieter kreativer Räume in das Netzwerk integrieren lassen. Beim Projekt Zukunftsort Schloss Blumenfeld wiederum ging es um Teamentwicklung und den Umgang mit kommunalen Sparzwängen.
Gemeinsam Lösungen entwickeln
Ein weiteres Beispiel: Die Creators Lounge stellte fest, dass ihre Zielgruppe bislang schwer zu erreichen ist. Gemeinsam wurden neue Ansätze entwickelt – etwa den Mehrwert für Kreative stärker herauszustellen, Multiplikator*innen einzubeziehen und die Lounge-Abende stärker thematisch zu fokussieren. „Es war sehr hilfreich, einmal so viele unterschiedliche Perspektiven auf unser Projekt zu bekommen“, berichtete das Team. „Da entstehen sofort neue Ideen.“
Wertvolle Impulse aus der Praxis
Zum Abschluss des Tages gab es noch zusätzlichen Input aus der Praxis: Franziska Moltenbrey, Marketingleiterin bei Speick Naturkosmetik, brachte wertvolle Einblicke in das Thema Community Management mit. Sie teilte Erfahrungen aus der Markenkommunikation, beantwortete Fragen der Teilnehmenden und zeigte, wie nachhaltige Beziehungen zu einer Community aufgebaut werden können.
„Man merkt, wie viel Energie in den Projekten steckt – und wie wertvoll dieser gemeinsame Austausch ist“, so Moltenbrey. Mit neuen Gedanken, geschärften Ansätzen und frischer Motivation gehen die Teams nun in die nächste Phase ihrer Projekte – und damit auf die Zielgerade von „KreativLand BW gestalten!“.










