GiG Case: i:medtasim

Institution: TriCAT

Ort: Ulm

Stichwort: VR, Wettbewerb, emergentes Design

Website:TriCAT/i:medtasim

 

 

Kurzbeschreibung

i:medtasim ist eine VR-Trainingsplattform, mit der medizinische Fachkräfte realitätsnahe Schockraum‑ und Notfallszenarien üben, Feedback erhalten und ihre Handlungssicherheit Schritt für Schritt steigern können.

Games-Aspekt

VR-Szenarien werden wie wiederholbare „Level“ gestaltet, in denen Teams unter Zeitdruck Entscheidungen treffen und ihr Zusammenspiel testen. So wird sichtbar, wie sich Performance und Handlungssicherheit von Durchlauf zu Durchlauf verbessern. Bei Lösungen ohne Trainer entsteht von allein ein Sog durch Wettbewerbsdruck. Aus Spiel wird Ernst und daraus ein Lernerfolg.

Der Case im GiG-Format

Beim GiG xTalk „Wie VR medizinisches Lernen verändert“ auf der FUTUROMUNDO CYBERLÄND am 26. Juni 2026 in Stuttgart sprach Christoph Brosius mit Dominik Wichmann von TriCAT über i:medtasim® als VR‑Trainingsumgebung für medizinische Teams. Aus GiG Perspektive wurde deutlich, wie sich Erfahrungen aus der Games‑Entwicklung – vom Level‑Design bis zur Rollenverteilung im Schockraum – gezielt in realistische Handlungsszenarien übersetzen lassen. Im Gespräch ging es darum, warum sich komplexe Notfallsituationen in VR besonders gut üben lassen, wie sich Selbstlern‑ und Trainer‑Modus ergänzen und welche unerwarteten Nutzungsszenarien in Kliniken bereits entstanden sind. Für GiG zeigte dieser xTalk exemplarisch, wie spielerisches Denken und Simulation dazu beitragen können, medizinisches Training kollaborativer, sicherer und motivierender zu gestalten – noch bevor es im echten Notfall ernst wird.