Wie LOUISA mit Geschichten, Quests und Geheimnissen Ängste abbaut: Erkenntnisse aus dem dritten GiG xTalk

Im dritten GiG xTalk „Sag mir, wie es weitergeht!“ stand mit LOUISA ein Patientenportal im Fokus, das speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt wird und mit Hilfe von Games-Mechaniken Klinikaufenthalte verständlicher und weniger bedrohlich macht. Anhand des langjährigen LOUISA Programms an der Universitätsmedizin Essen diskutierten Dr. med. Oliver Basu, UX-Designerin Britta Karn (Centigrade) und Henrik Ohlms (m.Doc/CGM), wie gamifizierte Tagebücher, ein identifikationsstarker Charakter und eine starke Story junge Patient*innen zur aktiven Mitarbeit motivieren.​​

Der Talk vertiefte vor allem den Octalysis-Bereich „Epic Meaning & Calling“ und zeigte, wie vier Treiber – Narrative, Humanity Hero, Quests und Revealed Heart – gezielt in einem medizinischen Kontext eingesetzt werden können, ohne Sicherheit, Barrierefreiheit und regulatorische Anforderungen aus dem Blick zu verlieren. So wurde deutlich, wie sich Game Thinking mit Klinikrealität und bestehenden Patientenportalen verbinden lässt.

 

Transkript

Hier geht es zum automatisch-erstellten, nicht-redigierten Transkript des dritten GiG xTalks.

Erkenntnisse des dritten GiG xTalks

Fazit

Der dritte GiG xTalk machte klar, dass wirkungsvolle Gamification im Gesundheitswesen weit über Punkte und Badges hinausgeht und auf einer sorgfältig erzählten Geschichte, klaren Quests und echten Beteiligungsmöglichkeiten der Nutzerinnen basiert. Wenn Narrative, Humanity Hero, Quests und Revealed Heart konsequent mit klinischen Anforderungen, technischer Infrastruktur und Co-Design mit Patientinnen verbunden werden, können digitale Patientenportale wie LOUISA einen spürbaren Beitrag zu Compliance, Angstreduktion und Lebensqualität junger Menschen im Krankenhaus leisten.

Mehr zur Methodik

Als Rahmen wird in GiG das Octalysis-Modell herangezogen, das die verschiedenen Antriebskräfte für eine Veränderung unseres Verhaltens erklärt. Nicht jede*r wird von Wettbewerben angespornt – manche brauchen Gemeinschaft, andere Erfolgserlebnisse. Das Modell basiert auf verhaltenspsychologischen Erkenntnissen. Es zeigt, welche Mechaniken tiefere Motivation erzeugen statt nur kurzfristiger Reize. Das Octalysis-Modell hilft also, Gesundheitsanwendungen so zu gestalten, dass sie Menschen wirklich motivieren – und zwar aus unterschiedlichen psychologischen Richtungen, je nach Typ, Situation und Ziel. 

Erkenntnisse der weiteren GiG xTalks

Was bleibt: Hier gibt´s die Erkenntnisse aus dem ersten GiG xTalk „Gib mir Feedback – jetzt!“ sowie dem dritten GiG xTalk “Sag mir, wie es weitergeht!” zum Nachlesen.

Andrea Buchholz
Dr. Andrea Buchholz

Leiterin Projektteam Talent- und Forschungsförderung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft