Wie spielerisches Feedback Fortschritt und Motivation stärkt: Erkenntnisse aus dem zweiten GiG xTalk

Der zweite GiG xTalk unter dem Titel „Wetten, dass ich das schaffe?“ widmete sich der Frage, wie Spielmechaniken aus der Games-Branche Menschen dabei unterstützen können, dranzubleiben, Fortschritte zu verfolgen und persönliche Ziele zu erreichen. Im Zentrum der Diskussion standen diesmal die Treiber „Meisterschaft, Fortschritt und Aufstieg“ aus der Octalysis-Analyse von Yu-kai Chou – also jene Faktoren, die durch sichtbare Entwicklung, Feedback und Erfolgserlebnisse Motivation erzeugen.

Da Prof. Dr. Linda Breitlauch kurzfristig erkrankt war, übernahm Kyra E. Lukas von Trapped Predator in Ludwigsburg die Gesprächsrolle an ihrer Stelle. Gemeinsam mit Peter Neske (Pfizer Healthcare Hub Freiburg) und Moderator Christoph Brosius entstand ein praxisnaher Austausch über die Anwendung gamifizierter Mechanismen in Prävention und Therapie. Dabei wurde deutlich, dass Gamification längst nicht mehr nur ein Trend ist, sondern ein integraler Bestandteil moderner Gesundheitslösungen – immer mit dem Ziel, Verhalten nachhaltig positiv zu verändern.

Transkript

Hier geht es zum automatisch-erstellten, nicht-redigierten Transkript des zweiten GiG xTalks.

Erkenntnisse des zweiten GiG xTalks

Fazit

Der Talk machte deutlich, dass der Treiber „Fortschritt und Meisterschaft“ weit über rein spielerische Inszenierungen hinausgeht. Fortschrittsanzeige, unmittelbares Feedback und kleine Anerkennungen wirken als kraftvolle Verstärker für Motivation und Selbstwirksamkeit – besonders, wenn sie klug in einen gesundheitlichen Kontext übertragen werden. Entscheidend ist dabei der Ausgleich zwischen spielerischer Freude, gesundheitsfördernder Wirkung und ethischer Verantwortung. Der zweite GiG xTalk zeigte eindrücklich, dass Baden‑Württemberg durch die enge Zusammenarbeit von Gesundheitswirtschaft und Game‑Design‑Expertinnen bereits heute den Weg in eine motivierende, digitale Präventionskultur weist.

2. GiG xTalk: „Wetten, dass ich das schaffe?“

Veranstaltungsdatum: 24.09.2025
Ort: Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart
Fokus: Meisterschaft, Fortschritt und Aufstieg
Gäste: Kyra E. Lukas, Peter Neske
Moderation: Christoph Brosius

Mehr zur Methodik

Als Rahmen wird in GiG das Octalysis-Modell herangezogen, das die verschiedenen Antriebskräfte für eine Veränderung unseres Verhaltens erklärt. Nicht jede*r wird von Wettbewerben angespornt – manche brauchen Gemeinschaft, andere Erfolgserlebnisse. Das Modell basiert auf verhaltenspsychologischen Erkenntnissen. Es zeigt, welche Mechaniken tiefere Motivation erzeugen statt nur kurzfristiger Reize. Das Octalysis-Modell hilft also, Gesundheitsanwendungen so zu gestalten, dass sie Menschen wirklich motivieren – und zwar aus unterschiedlichen psychologischen Richtungen, je nach Typ, Situation und Ziel. 

Erkenntnisse der weiteren GiG xTalks

Was bleibt: Hier gibt´s die Erkenntnisse aus dem ersten GiG xTalk „Gib mir Feedback – jetzt!“ sowie dem dritten GiG xTalk “Sag mir, wie es weitergeht!” zum Nachlesen.

Dr. Andrea Buchholz
Dr. Andrea Buchholz

Leiterin Projektteam Talent- und Forschungsförderung

Unit Kultur- und Kreativwirtschaft